Mein Körper ist mein Werkzeug, mein Hauptziel ist, seine Ausdrucksmöglichkeiten auf der Bühne zu erforschen.  Zu diesem Zweck nutze ich Körpertechniken aus den Bereichen Tanz, Kampfkunst und Theater, sehr oft mit Projektionen, Text und Ton kombiniert. Meine eigenen Zweifel und alltäglichen Erfahrungen dienen als Grundlage, aus denen ich Situations-Collagen entwickle: sie sind komplexe kleine Welten, in denen wir als immer moderner und ungleicher werdenden Gesellschaften zusammenleben. Jedes meiner Projekte ist eine neue Interpretation meiner Umgebung, meiner persönlichen Umstände, die unweigerlich mit einer Stadt, einem Land, einer Kultur und einer Sprache verbunden sind und die ständig wechseln. Jedes Projekt ist eine Lektion, eine Lehre, ein Raum für die Reflexion. Durch meine Arbeit lade ich den Zuschauer dazu ein, sich unser tägliches Leben mit neuen Augen anzuschauen, um sie neu gestalten, wieder aufbauen und/oder neu interpretieren zu können.